Film „Home“ bewegt
Tief beeindruckt genossen am Montagabend die schneefesten Kinobesucher die schönsten Blicke auf die Naturschönheiten unserer Erde. Auch viel diskutiert über energieeffiziente Autos, sichere Veloparkplätze, effiziente Solaranlagen, Wärmepumpen, Abfalltrennung, etc.
Im Film konnte man die Erde aus der Helikopter-Perspektive von oben bewundern, so z.B. die Wanderung der Elefanten im Okavango-Delta, die schwimmenden Delfine im Atlantik oder die weissen Pelikane auf einem Flussdelta. Dann wurde gezeigt, wie viele Spuren der Mensch bereits auf die Mutter Erde gelegt hat mit der intensiven Landwirtschaft, dem rücksichtslosen Abbau von Rohstoffen, der Abholzung der Wälder, der Industrialisierung, etc. Schlussendlich wird klar, dass deren Auswirkungen bald auf uns selbst zurückschlagen werden wie schmelzende Gletscher und Pole, austrocknende Gletscher, Alpen und Flüsse, Absenkung der Grundwasserpegel, ausgefischte Weltmeere, Erhöhung des Meeresspiegels, Verschmutzung von Erde, Wasser und Luft und Vieles mehr. Seit 1950 hat sich die Menschheit verdoppelt, die ersten Klimaflüchtlinge suchen sicheres Festland und 2 Prozent der Menschheit besitzen 50 Prozent des Reichtums. Statt Mauern zu bauen ist es Zeit für gemeinsames, intelligentes Handeln für mehr Solidarität, Gerechtigkeit und Verantwortung.
Politiker haben Vorbildfunktion
Die anschliessende Diskussion unter Lorenzo Petro, Journalist vom Tagi Regio, zeigte den richtigen Weg. Das Handeln soll bei jedem Einzelnen beginnen, denn nur gemeinsam sind wir stark genug. Für André Thouvenin, Rechtsanwalt und FDP Kandidat für’s Männedörfler Gemeindepräsidium, hat Umweltschutz im Alltag hohe Priorität. Er wohnt mit seiner Familie absichtlich in Bahnhofsnähe, fährt seit Jahren mit dem Zug zur Arbeit, sparte damit über 35'000 Liter Benzin und hat seit 1990 Sonnenkollektoren auf seinem Hausdach. Für Männedorf will er dran bleiben dass das neue Energieleitbild schrittweise umgesetzt wird bis zum Energiestadtlabel und darüber hinaus. Aehnlich sieht es Felix Huber, Architekt und FDP-Gemeinderatskandidat aus Meilen. Auch er ist begeisterter Zugfahrer und seine Freizeit verbringt er umweltfreundlich mit Wandern und Rudern. Beruflich legt er grossen Wert auf energiesparsames Bauen. Mit diesem Fachwissen prägt er auch seit 8 Jahren seine Mitarbeit in der Baukommission. Als Gemeinderat möchte er mit Meilen in Zukunft noch mehr als das Energiestadt-Label Gold erreichen. Giovanni Weber, Organisator des Abends und Präsident der FDP-Ortspartei Männedorf bringt es schlussendlich auf den Punkt. Ein Mosaikstein zum Energiesparen ist das Unterschreiben der aktuellen FDP Initiative „Umweltschutz statt Vorschriften“. Darin wird gefordert, dass wärmetechnische Gebäudesanierungen und Solaranlagen je nach Umfang und Standort keine oder wenigstens nur eine erleichterte Baubewilligung erfordern.

v.l.n.r. Felix Huber (Gemeinderatskandidat Meilen), Lorenzo Petro (Tages-Anzeiger) und André Thouvenin (Kandidat fürs Gemeindepräsidium in Männedorf) |