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Solarstrom als nachhaltige Kapitalanlage

Solarstrom als nachhaltige Kapitalanlage

Die im November 2008 gegründete Zürichsee-Solarstrom AG mit Sitz in Erlenbach bietet Solarstrom als interessante, nachhaltige Anlagemöglichkeit an. Vor 20 Jahren bezahlte Energiepionier Jenny den Berner Gemeindewerken noch Geld für seine Solarstromeinspeisung ins Netz.

Alle wollen erneuerbare Energien fördern, betonte Nicole Lauener, Bezirkspräsidentin der CVP, zur Begrüssung. Deshalb informierte Thomas Nordmann im Erlibacherhof über die Ziele und Möglichkeiten, wie sich jedermann bei der Zürichsee-Solarstrom AG beteiligen kann. Weitere Details dazu und eine Interessenten-Anmeldung sind soeben neu auf der Homepage www.zssag.ch aufgeschaltet. Mit einer Investition als Aktionär der ZSSAG kann so jedermann den Solarstrom aktiv fördern. Organisiert wurde der Informationsabend von den Erlenbacher Gemeindewerken in Zusammenarbeit mit den beiden Bezirksparteien FDP und CVP.

Solarstrom rentabler als Aktien
Zum Start schilderten zwei Küsnachter je ihre Vorgeschichte von der Idee, zur Planung, Bewilligung, Erstellung und Inbetriebnahme ihrer Solarstrom-Dachanlage. Wirtschaftsanwalt Martin Ammann baute seine 10 kWp Solarstromanlage exponiert inmitten des Rebhanges der Gebrüder Welti. Obwohl für keinen Passant ersichtlich, dauerte sein Baubewilligungsverfahren beim Kanton leider 1 Jahr. Als umweltbewusster Architekt integrierte sein Bruder Rémy Ammann die Anlage perfekt ins Landschaftsbild, unterstützt wurde er vom bekannten Solarfachmann Stefan Leutenegger und einheimischen Handwerkern. Martin Ammann investierte gut 100'000 Franken und erhält dank frühzeitiger Anmeldung die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) von Swissgrid. Heute ist er überglücklich, denn sein nachhaltig investiertes Geld erwirtschafte einen guten, fixen Zins auf 25 Jahre. Es rentiere viel besser als UBS-Aktien und zusätzlich konnte er auch noch seine Steuerrechnung optimieren.

Die sehr umweltengagierte Margret Meier baute ihre 11 kWp Solarstromanlage harmonisch in die Schutzzone des von weitem sichtbaren Einfamilienhausquartiers vor dem Forchdenkmal. Unterstützt wurde sie dabei von ihren vier erwachsenen Kindern, dem Energieberater Alexander Lüchinger von Energiestadt Küsnacht und dem Anlagebauer Markus Graf der Firma Enersol aus Aadorf. Bei Swissgrid steht ihre Anlage noch in der langen Warteschlange. Vor bald 20 Jahren baute bereits ihr Bruder im Selbstbau eine Sonnenkollektoranlage auf dem elterlichen Bauernhof in Küblis im Prättigau und auch in Familie Meiers Ferienhaus in Saas duscht man mit heissem Wasser aus Sonnenkollektoren.

Breite Förderung erneuerbarer Energien gefordert
Die Sonne sendet in der Schweiz auf jeden Quadratmeter Boden Energie im Wert von 100 kg Heizöl pro Jahr. Warum denn nicht Sonnenenergie in der Schweiz fördern statt Oel und Gas aus dem fernen Ausland importieren? David Stickelberger, der Geschäftsführer von Swissolar zeigte die grosse Chance auf, wie wir Schweizer uns in Zukunft von den endlichen und umweltbeeiträchtigenden Energieträgern Oel, Gas und Uran lösen können. Die graue Energie von Solarstrompanels ist innert 2-3 Jahren amortisiert, danach produzieren sie beinahe unterhaltsfrei weitere 20-30 Jahre sauberen Solarstrom. Alle appellierten an die anwesenden Politiker, endlich die sauberen, erneuerbaren einheimischen Energien klar zu fördern. Die bedeutet auch das wegstreichen des Kostendeckels für die kostendeckende Einspeisegebühr aller erneuerbaren Energien. Deutschland praktiziert das schon lange sehr erfolgreich. Gesprächsleiter Urs Berli, FDP-Bauvorstand von Erlenbach, konnte die anschliessende sehr angeregte Publikumsdiskussion nur stoppen mit der verlockenden Einladung zum Aperitif.
Weitere Infos unter www.swissolar.ch oder www.zssag.ch

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