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FDP bestätigt Präsidentin Schweiger (TA, 10.06.2008, S.66) |
FDP bestätigt Präsidentin Schweiger
Meilen. – Die Delegierten der FDP des Bezirks Meilen haben sich kürzlich zu ihrer ordentlichen Delegiertenversammlung getroffen. Dabei gab es zwei Rücktritte aus dem Vorstand zu verzeichnen: Christian Siegfried bestimmte mehr als 12 Jahre als Vizepräsident die Geschicke der Bezirkspartei mit, Giampaolo Fabris gehörte dem Vorstand seit 6 Jahren an. Fabris möchte sich nun voll und ganz auf sein Gemeinderatsmandat in Männedorf konzentrieren. Als Ersatz rückt vorerst nur ein neues Vorstandsmitglied nach: Peter Vollenweider, der neue Präsident der Stäfner FDP, wurde einstimmig gewählt. Alle bisherigen Mitglieder des Parteivorstands inklusive der Präsidentin Bettina Schweiger (Herrliberg) und der Rechnungsrevisoren wurden per Akklamation bestätigt. Schweiger hat es offenbar nicht geschadet, dass sie letzten Herbst ins Fadenkreuz der damaligen Kantonalpräsidentin Doris Fiala geraten war, weil sie in einer E-Mail empfohlen hatte, diese von der Wahlliste für den Nationalrat zu streichen und statt des SVP-Ständeratskandidaten Ueli Maurer die CVP-Frau Kathy Riklin zu wählen. «Diese Sache haben wir schon im Herbst mit den Ortsparteipräsidenten ausdiskutiert», erklärt die wiedergewählte Präsidentin auf Anfrage, «das ist jetzt erledigt.» Nach dem formellen Teil der Versammlung würdigte der Zumiker FDP-Kantonsrat Gaston Guex die Arbeit von Trix Heberlein. Die ehemalige Kantons, National- und Ständerätin, die ebenfalls in Zumikon lebt, war Ende 2007 nach jahrzehntelanger Arbeit aus allen politischen Gremien zurückgetreten.
Heberlein, sagte Guex, habe sich mit grossem Engagement für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Landes eingesetzt – im Gegensatz zu manchen anderen Politikern habe sie viel Knochenarbeit ohne grosses Mediengetöse geleistet. Der Höhepunkt ihrer Politkarriere war das Amtsjahr als Präsidentin des Nationalrates 1999. Im Anschluss an die Würdigung bedankte sich Heberlein bei Guex sowie den Delegierten und betonte, wie sehr sie die Arbeit auf allen Ebenen des Schweizer Demokratiesystems genossen habe. Die vielen positiven Erfahrungen, die sie dabei gemacht habe, hätten sie sehr geprägt. (hub)
TA, 10.06.2008, S.66 |