FDP Bezirk Meilen: Klimawandel-Wochenende in Küsnacht 04.02.2007 Klima-Engagement und ein Geburtstagskind Die FDP Bezirk Meilen war mit einem viel beachteten Stand an der Küsnachter Messe zum Klimawandel präsent. Ihr deutliches Ja zu Atomkraftwerken und ihre Absage an CO2-ausstossende Gaskombikraftwerke gaben beinahe so viel zu reden, wie Al Gore’s Film „An Inconvenient Truth“.
Der „Markt der Möglichkeiten“ zum Klimawandel, die Podiumsdiskussionen sowie die Vorführungen von Al Gore’s Film „An Inconvenient Truth“ lockten am letzten Wochenende erfreulich viele Besucherinnen und Besucher in die Küsnachter Heslihalle. Der am Freitag präsentierte Welt-Klimabericht der UNO hat dem Thema Klimawandel wohl noch zusätzliche Brisanz und Beachtung verschafft.
Alain Schreiner am Stand der FDP in der Heslihalle. Klares Statement gegen Gaskombi-Kraftwerke Die FDP Bezirk Meilen war während des ganzen Wochenendes mit Kantonsratskandidaten und Parteivertretern an ihrem Stand präsent. So diskutierten Ursula Gross Leemann, Alain Schreiner, Karl Rahm, Patrick Beetz und Bezirksparteipräsidentin Bettina Schweiger mit den zahlreichen Besuchern, aber auch Kantonsrätin Katharina Kull-Benz und Kantonsrat Gaston Guex. Ursula Gross Leemann konnte die freisinnigen Positionen auf einem Podium am Samstag den Zuhörern darlegen. Die FDP fiel mit ihrem klaren Statement zum Atomstrom auf, konnte dies jedoch gut begründen: Zur Abdeckung des künftigen Strombedarfs sind nach Ansicht der FDP die notwendigen Produktionskapazitäten im Inland rechtzeitig bereitzustellen. Dazu braucht es den Einsatz aller Energietechnologien, einschliesslich der Wasserkraft, der neuen erneuerbaren Energien und auch der Kernenergie. Die absehbare Stromlücke darf jedoch nach Ansicht der Freisinnigen nicht dazu führen, die einheimische Stromerzeugung mit Gaskombianlagen zu ergänzen. Sie belasten die Umwelt weiter mit CO2. Geburtstag im Zeichen der Klimapolitk
Diese klare Haltung der FDP irritierte offensichtlich einige Vertreter der anwesenden Ortsparteien der Grünen und Grünliberalen, doch konnten sie den unter dem Eindruck des Al Gore-Films stehenden Besucherinnen und Besuchern keine klimaschonenden Alternativen präsentieren, ohne realitätsfremden Verzicht zu propagieren. Der Anlass hatte für die Freisinnigen einen eigenen internen Höhepunkt: Am Sonntagnachmittag konnte die freisinnige Kandidatenschar an ihrem Stand Gaston Guex gratulieren, der es sich nicht nehmen liess, an seinem Geburtstag für die klimapolitischen Anliegen der FDP zu werben. |