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Die beste Investition für die erfolgreiche Zukunft unseres Kantons ist und bleibt die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen auf allen Stufen. Die FDP setzt sich seit Jahren in für ein modernes, leistungsorientiertes und qualitativ hochwertiges Bildungssystem, das unserer Jugend ideale Voraussetzungen für den späteren Arbeitseinstieg mitgibt.
Daher kämpft die FDP überzeugt für folgende liberalen Schwerpunkte: • Qualität unserer Bildung hochhalten: durch kantonale Bildungsstandards • Rasche Einführung der erfolgreich erprobten Grundstufe • Stärkung der Vereinbarkeit von Familie, Schule und Beruf • Steigerung der Forschungsausgaben Damit unsere Kinder Zukunft haben! 1. Qualität unserer Bildung hochhalten: durch kantonale Bildungsstandards Es sind kantonsweite Bildungsstandards und geeignete Kontroll-Instrumente einzuführen, um die Qualität der Volks- und Mittelschule zu messen und deren Qualität sicherzustellen. Heute existiert in den Schulen des Kantons Zürich keine überzeugende Qualitätssicherung. Es fehlen klare Leistungsstandards, Instrumente der Qualitätssicherung und eine Feedback-Kultur schlechthin. Die Abschlusszeugnisse aller Stufen und Schulen sind nicht zuletzt darum uneinheitlich und verlieren dramatisch an Aussagekraft. Die Einführung kantonaler Bildungsstandards und geeigneter Kontroll-Instrumente soll es jeder Schule und jeder Lehrperson erlauben, die Erreichung der Standards selbst zu überprüfen und den Unterricht entsprechend zu optimieren. Zudem sollen die Aufsichtsorgane der Volks- und Mittelschulen damit befähigt werden, aufgrund der Quervergleiche Massnahmen zur Qualitätsentwicklung einzuleiten. 2. Rasche Einführung der erfolgreich erprobten Grundstufe Die FDP unterstützt die Erprobung der Grundstufe in einigen ausgewählten Zürcher Gemeinden sowie die rasche flächendeckende Einführung einer optimierten Grundstufe im ganzen Kanton. Das heutige Modell des Übertritts vom Kindergarten in die Primarschule ist nicht mehr haltbar. Das Modell „Grundstufe“ ist alternativen Modellen wie genereller früherer Einschulung oder „Kindergarten plus“ überlegen, weil die Schülerinnen und Schüler im Sinne individueller Förderung besser als heute an ihren jeweiligen Entwicklungsstand angepasst gefördert werden. Nur die Grundstufe erlaubt, gezielt jenes Viertel der 4- bis 7-Jährigen adäquat zu fördern, welches schulisch überdurchschnittlich leistungsfähig und mit den heutigen Schulverhältnissen unterfordert ist. Für dieses Viertel verkürzt sich die Schulzeit um ein Jahr, womit eine zentrale Forderung der FDP erfüllt wird. Leistungsschwache oder sich spät entwickelnde Schülerinnen und Schüler werden sorgfältig gefördert, ohne ausgegrenzt zu werden. Die Mehrkosten der Grundstufe werden deshalb durch verminderte Kosten bei den sonderpädagogischen Massnahmen mehr als kompensiert. 3. Stärkung der Vereinbarkeit von Familie, Schule und Beruf Die staatlichen Rahmenbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Schule müssen weiter verbessert werden. Dies soll allen Familien erlauben, ihre Lebensform frei zu wählen. Private Angebote sowie Initiativen sind staatlichen Institutionen vorzuziehen. Aus liberaler Überzeugung liegt die Verantwortung für die Kinder und deren Erziehung bei den Eltern. Eine Rundum-Erziehung der Kinder durch staatliche Institutionen ist aus liberaler Sicht abzulehnen. Zugleich soll aber allen Eltern eine freie Wahl der Lebensform ermöglicht werden. Daher muss die Vereinbarkeit von Familienleben, Schule und Berufsleben weiter gestärkt werden. Es ist daher eine staatliche Aufgabe, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit überall im Kanton ausreichend Betreuungsplätze angeboten werden. Private Anbieter und Initiativen sollen jedoch stets Vorrang vor staatlichen Institutionen haben. Allfällige staatliche Angebote (wie z.B. Mittagstische) sollen ausschliesslich subsidiär durch die Gemeinden erfolgen. Die Finanzierung familienergänzender Kinderbetreuung kann allenfalls mittels Betreuungsgutschriften nachfrageorientiert erfolgen. Private Tagespflege (durch Tagesmütter oder Tagesväter) muss als gleichrangiges Angebot neben der institutionellen Betreuung in Krippen gefördert werden. Bürokratische Hemmnisse für Kindertageseinrichtungen (z.B. Anforderungen an die räumliche Ausstattung) sind zu überprüfen und zu entrümpeln. 4. Steigerung der Forschungsausgaben Die Forschungsausgaben des Bundes sind in den kommenden Jahren überdurchschnittlich anzuheben. Zudem ist die Effizienz des Mitteleinsatzes zu überprüfen und zu optimieren. Eine umfassende Bildung und eine weltweit beachtete Forschungstätigkeit sind entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft der Schweizer Wirtschaft. Die Forschungsausgaben des Bundes sind jedoch in den letzten Jahren unterdurchschnittlich gewachsen, so dass die Schweiz einiges an Terrain gegenüber dem Ausland verloren hat. Die FDP unterstützt daher die Bestrebungen der eidgenössischen Räte, die Forschungsgelder in den kommenden vier Jahren überdurchschnittlich zu steigern. Mehr Geld allein reicht aber nicht. Die dringende Erhöhung der Forschungsausgaben muss zwingend einhergehen mit einer Überprüfung und Optimierung der Effizienz des Schweizer Forschungssystems. Denn Investitionen in eine effiziente und international beachtete Schweizer Forschung sind Investitionen für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes!
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